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Mobilitätsakademie macht eMobil

  • Nora Kieselbach
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Wie die Mobilitätsakademie mitteilt, hat sich gestern in Bern der Verband „Swiss eMobility“ gegründet. Der neue Verband wird sich auf politischer Ebene für die Marktentwicklung der Elektromobilität in der Schweiz einsetzen. Zu den Gründungsmitgliedern gehören der TCS, Alpiq, Swisscom, die Schweizerische Post, Nissan sowie Groupe E.

Seit 2010 leistet die Mobilitätsakademie als Betreiberin des Schweizer Forums Elektromobilität als nationales Kompetenzzentrum ihren Beitrag zur Marktentwicklung elektrischer Antriebe im Individualverkehr. Aus diesem Kompetenzzentrum heraus wurde nun ein neuer strategisch‐politisch wirkender Verband gegründet. „Swiss eMobility“ wird als Verein geführt und soll zu einer Dachorganisation von Unternehmungen aus der Verkehrs‐ und Energiewirtschaft in der Schweiz werden. Der Verband steht grundsätzlich allen interessierten Unternehmungen, Institutionen und Personen offen, die sich mit seinen Zielen identifizieren können.

Denn die Elektromobilität bietet grosse Chancen für eine wirtschaftlich, ökologisch und sozial nachhaltige Entwicklung des Schweizer Gesamtverkehrssystems, zeigt man sich bei „Swiss eMobility“ überzeugt. Der Verein möchte bewirken, dass in allen relevanten Politikfeldern auf kommunaler, kantonaler und nationaler Ebene die notwendigen Grundlagen und Instrumente geschaffen werden, damit aus der neuen Antriebstechnik marktfähige und nutzergerechte Mobilitätslösungen wachsen können.

Die Grundlage der inhaltlichen Arbeit des Verbandes ist die Schweizer Road Map Elektromobilität, die mittlerweile von 30 massgeblichen Schweizer Unternehmungen und Verbänden mitgetragen wird. Die Road Map fordert u.a. ein eindeutiges politisches Bekenntnis zur Elektromobilität, den Aufbau einer landesweiten Ladeinfrastruktur und einheitliche Kenntlichmachung der e‐Infrastrukturen.

Weitere Informationen

Mobilitätsakademie

Bild: Mobilitätsakademie

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