Mistel erobert immer höhere Gebiete

  • Redaktion Naturschutz
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Das Klima hat sich in den letzten Jahrzehnten stark erwärmt. In der Schweiz stiegen die Temperaturen stärker an als im globalen Mittel: Allein in den letzten 30 Jahren wurde es bei uns um 1.5¡C. wärmer. Bisher glaubte man, dass die Föhrenmistel oberhalb von 1000 m ü. M. praktisch nicht vorkomme. Im Wallis fand nun eine Wissenschaftlerin der WSL diesen Halbparasiten auf bis zu 1500 m Höhe. Die Arealgrenze der Föhrenmistel hat sich in den letzten 100 Jahren als Folge der Klimaerwärmung um mindestens 250 m nach oben verschoben. Nimmt die durchschnittliche Temperatur um ein weiteres Grad zu, steigt die Arealgrenze der Föhrenmistel nach Berechnungen der WSL nochmals um 100 m an.

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