Mehr Umweltschutz dank Daten aus Kopenhagen

  • Redaktion Naturschutz
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Seit dem 1. April gehört die Schweiz der Europäischen Umweltagentur in Kopenhagen an, welche die Grundlagen für den Umweltschutz in Europa erarbeitet. Die Schweiz will bei den Themen Lärm, Handystrahlung und Gentechnologie Prioritäten setzen. Auf der Europakarte der industriellen Umweltverschmutzung ist die Schweiz ein leerer Fleck. Dies nicht deswegen, weil die schweizerische Industrie absolut sauber wäre. Der Grund ist schlicht, dass europäische Datenbanken bisher nur höchst selten mit Umweltdaten aus der Schweiz gefüttert wurden. Mit dem Beitritt zur Europäischen Umweltagentur (EUA) am 1. April soll sich dies ändern. Zukünftig wird die Karte auch die bedeutenden industriellen Verschmutzer in der Schweiz zeigen – mit Firmennamen und detaillierten Angaben zu den Schadstoffen.

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