© By Roland zh (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
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Mehr Platz für die Natur in Zürich

  • Daniela Cervenka
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Ein knappes Jahr war zwischen dem Stauwehr Zürich-Höngg und der Autobahnbrücke bei Oberengstringen eine Baustelle. Die Bauarbeiten wurden für das Projekt Limmat-Auen Werdhölzli durchgeführt und dienen dem Hochwasserschutz und der Aufwertung des Limmatufers für Mensch und Tier.

Im unteren Projektabschnitt wurde der Hochwasserdamm acht Meter landeinwärts verlegt. Somit wurde das Flussbett verbreitert und mit aufgeschütteten Kiesbänken wurde eine naturnahe Flusslandschaft geschaffen. Dadurch wurde der Hochwasserschutz erheblich für die umliegenden Gebiete verbessert, berichtet das AWEL.

Insgesamt wurde ein 1.8 Kilometer langer Flussabschnitt renaturiert. Die alten und stark verbauten Uferböschungen sind Flachufern gewichen. Das Ufer wurde lokal mit Steinblöcken und im Wasser liegende Bäume, sogenannte Raubäume, gesichert und bieten zusätzlich neue Lebensräume für Fische. Es wurde ein auentypischer Lebensraum geschaffen für Vögel, Fledermäuse, Amphibien, Fische und Pflanzen.

Ein 320 Meter langer Erlebnissteg durch den Auenwald ermöglicht das Beobachten von Pflanzen und Tieren, die den Besuchern auf spielerische Art näher gebracht werden.  Für die Besucher der Limmatauen hat die Stadt Zürich Orientierungs- und Informationstafeln angebracht, die Hintergrundinformationen über die Flora und Fauna bieten.

Am Samstag 21.September 2013 findet von 11.00-17.00h das Einweihungsfest statt. Neben Podiumsgespräch, Festzelt und Apéro, gibt es die Möglichkeit an einem Wettbewerb teilzunehmen. Spazieren sie durch das Natur- und Erholungsgebiet und beantworten sie einige Fragen und mit etwas Glück gibt’s was zu gewinnen.

 

 

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