Mehr Gemeinden, Schulen und Firmen sollen urwaldfreundlich werden

  • Redaktion Naturschutz
  • -

Alle hundert Tage verschwindet weltweit Urwald der Fläche der Schweiz: Deshalb lancieren Greenpeace, WWF und Bruno-Manser-Fonds nun die Aktion „Urwaldfreundliche Schweiz“ neu. Die Umweltorganisationen fordern die 1420 noch nicht urwaldfreundlichen Deutschschweizer Gemeinden brieflich dazu auf, urwaldfreundlich zu werden. In der Romandie und im Tessin startet die Aktion im April. Ziel ist die Verdoppelung der bisher 430 urwaldfreundlichen Gemeinden und sechs Kantone.
Gemeinden und Kantone, aber auch Schulen, Kirchen, Firmen und Haushalte, die urwaldfreundlich werden wollen, unterschreiben eine Erklärung, dass sie auf Holz und Holzprodukte aus Raubbau verzichten. Stattdessen verwenden sie FSC-zertifiziertes Holz und/oder Holz aus der Schweiz oder dem benachbarten Ausland. Zudem setzen sie wann immer möglich Recyclingpapier ein. Braucht es weisses Papier, soll es FSC-Papier sein. Denn konventionelles weisses Papier muss verdächtigt werden, Zellstoff aus Urwaldzer-störung zu enthalten.
Die drei Umweltorganisationen rufen die Gemeinden und Kantone zudem auf, ihre Wälder nach den FSC-Kriterien zertifizieren zu lassen.

Links zum Beitrag
Greenpeace

Beitrag kommentieren