Mehr Geld für Innovation in der Energiepolitik

  • Nora Kieselbach
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Wie auf der Homepage der Bundesverwaltung nachzulesen ist, will der Bundesrat Forschung und Innovation im Energiebereich mit zusätzlichen Mitteln fördern, um die Umsetzung der neuen Energiepolitik zu unterstützen. Die zusätzlichen Fördermittel im Gesamtumfang von 202 Millionen Franken für die Periode 2013 – 2016 sollen dem Parlament noch in diesem Herbst im Rahmen einer Sonderbotschaft zum „Aktionsplan Koordinierte Energieforschung Schweiz“ beantragt werden.

Im Zusammenhang mit der energiepolitischen Wende legte der Bundesrat 2011 für die Forschung im Energiebereich ein gestuftes Verfahren fest. Erstens will er – wenn immer möglich – Fördermassnahmen mit Instrumenten und Mitteln der allgemeinen Forschungsförderung. Dazu gehört als Sofortmassnahme die Lancierung einer Reihe nationaler Forschungsprogramme im Bereich Energie. Zweitens soll die energiepolitischen Wende mit einem langfristig angelegten Aktionsplan „Koordinierte Energieforschung Schweiz“ unterstützt werden. Die Sonderbotschaft zuhanden der eidgenössischen Räte ist Teil davon.

Eine interdepartementale Arbeitsgruppe IDA-Energie erarbeitete den Aktionsplan „Koordinierte Energieforschung Schweiz“ unter Leitung des Staatssekretariates für Bildung und Forschung SBF. Der Aktionsplan beinhaltet ein entsprechendes Förderkonzept, um im Bereich Bildung, Forschung und Innovation die notwendigen Massnahmen zu ergreifen und die bundesrätliche Energiestrategie 2050 zu unterstützen. Geschaffen werden sollen sieben Kompetenzzentren, dreissig neue Forschungsgruppen an den Hochschulen sowie vierzig Förderprofessuren im Rahmen des Schweizerischen Nationalfonds SNF.

Aktionsplan „Koordinierte Energieforschung“

Bild: Eclipse.sx (Wikimedia Commons)

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