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Windenergie: Mehr Effizienz und Harmonie

  • Manuela Just
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Das grösste Schweizer Windkraftwerk, die von der BKW-Tochter sol-E Suisse AG geführte JUVENT SA, will ihre vier ältesten Windturbinen durch wesentlich leistungsstärkere moderne Maschinen ersetzen und so ihre Produktion um rund 40 Prozent steigern. Dabei sollen Grundeigentümer-, Bevölkerungs- und Landschaftsinteressen gewahrt werden, so die BKW.

Der erste Windturbinen-Ersatz in der Schweiz ist für 2013 in der Gemeinde Villeret (BE) geplant, und zwar an den gleichen bzw. an zwei aus technischen Gründen leicht verschobenen Standorten. Die vier bald zwanzigjährigen Turbinen sollen abgebaut und durch wesentlich leistungsstärkere Maschinen ersetzt werden. Diese sind ungefähr gleich gross und werden rund siebenmal mehr Strom erzeugen.

Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz begrüsst das Vorhaben der BKW-Tochter. Durch die neuen Turbinen wird die Effizienz des Kraftwerks erhöht und gleichzeitig das Erscheinungsbild harmonisiert, ganz im Sinne des mit der JUVENT 2007 erarbeiteten ersten Landschaftsschutz-Konzeptes der Schweiz. Die Stiftung spricht sich im Interesse der räumlichen Konzentration auch dafür aus, die allfällige angrenzende, von der JUVENT in Erwägung gezogene Erweiterung des Windkraftwerkes auf Gebiet der Gemeinde Sonvilier sorgfältig zu evaluieren. Die JUVENT hat entsprechende erste Vorabklärungen unternommen und die ursprünglich in Aussicht genommenen acht Windturbinen-Standorte als Folge der ablehnenden Stellungnahme der Gemeinde auf zwei bis vier Standorte reduziert.

Weitere Informationen

www.juvent.ch
Stiftung Landschaftsschutz Schweiz 

Bild: Nicole Gordine (Wikimeida Commons)

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