Mehr als 15 500 Arten vom Aussterben bedroht

  • Redaktion Naturschutz
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Wie die Weltnaturschutzunion IUCN zum Auftakt der Internationalen Artenschutzkonferenz in Bangkok mitgeteilt hat, sind weltweit mehr als 15 500 Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Ein Viertel aller Säugetiere und fast ein Drittel der Amphibien seien betroffen, die Hälfte aller Süsswasserschildkröten, jeder achte Vogel und jeder fünfte Hai und Rochen. Die Zahlen seien umso alarmierender, als für die Rote Liste in den vergangenen vier Jahren nur etwa 3 % aller bekannten Arten untersucht worden seien. Für die Bedrohung der meisten Arten ist laut IUCN der Mensch verantwortlich: Die Zerstörung natürlicher Lebensräume, Umweltverschmutzung und Krankheiten gefährdeten Tiere und Pflanzen. Die betroffenen Arten seien häufig in dicht besiedelten Gebieten zu finden, vor allem in Asien.

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Medienmitteilung SES

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