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Mehlschwalbenvolkszählung beendet

  • Daniela Cervenka
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Im Mai rief die Schweizerische Vogelwarte dazu auf, sie bei der Suche nach brütenden Mehlschwalben zu unterstützen. Hunderte Personen sind diesem Aufruf gefolgt und haben die Nester der blauschwarz-weiss gefärbten Flugkünstlerin gezählt, schreibt die Vogelwarte Sempach in ihrer Medienmitteilung. Unter ihnen sind viele Bäuerinnen und Bauern, aber auch etliche Schulklassen.

„Wir haben auf unserer Internetplattform Rückmeldungen aus über 730 Untersuchungsgebieten aus der ganzen Schweiz erhalten“, freut sich Stephanie Michler, Projektleiterin an der Schweizerischen Vogelwarte Sempach. Insgesamt zählten Freiwillige mehr als 25‘700 Mehlschwalbennester. Dabei machten sie auch Angaben, wie viele Nester unbewohnt sind und mit wie vielen künstlichen Nestern die Mehlschwalben unterstützt werden.

Die Mehlschwalben-Volkszählung förderte Rekorde zu Tage. So wurde die grösste Kolonie aus Ascona im Tessin gemeldet. Von den insgesamt 567 Nestern waren heuer 235 von Mehlschwalben besetzt. Ebenfalls im Tessin befindet sich die grösste Kolonie, die ausschliesslich aus Naturnestern besteht. Von 239 Nestern waren 183 besetzt. Schweizweit war der Anteil besetzer Nester tiefer als noch 2012. Das dürfte mit dem nass-kalten Frühling zusammenhängen, der die Mehlschwalben am Brüten hinderte.

„Diese Resultate helfen uns, ein deutlicheres Bild über die Standorte und den Zustand der Mehlschwalbenkolonien in der Schweiz erhalten“, erläutert Michler. „Diese Erkenntnisse werden uns und unseren Partnerorganisationen helfen, die Förderung der Mehlschwalbe zu optimieren.“

Mehlschwalbenvolkszählung

Bild: © Markus Varesvuo

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