Ozon-Messungen des Verkehrs-Clubs der Schweiz (VCS) im vergangenen Sommer haben es gezeigt: Menschen, die beruflich oft im Freien tätig sind, sind einer bis zu vier Mal höheren Ozonbelastung ausgesetzt, als wenn sie im Büro arbeiten. Zuviel Ozon in der Luft reduziert die Atemkapazität, reizt die Schleimhäute und führt zu Atembeschwerden.
Besonders betroffen sind die Städte und Agglomerationen, wo die Luftbelastung wegen des Strassenverkehrs gross ist. Symbolisch schützen die Grünen darum jene, welche die ganze Zeit draussen sein müssen: die Statuen und Büsten in den grossen Städten der Schweiz.Seit vergangenem Samstag wird der gesetzliche Immissionsgrenzwert für Ozon zum Teil wieder massiv überschritten. Diese Situation ist unhaltbar. Statt immer nur Warnmeldungen zu veröffentlichen, braucht es jetzt griffige Massnahmen, damit wir die verbleibenden schönen Tage in vollen Zügen geniessen und uns sorgenfrei auf den nächsten Sommer freuen können.
Die Grünen fordern die rasche Umsetzung folgender Massnahmen:
Auch längerfristige Massnahmen sind geboten:
Schliesslich appellieren die Grünen an die Vernunft der Autofahrenden. Sie sollen ihr Fahrzeug stehen lassen und auf den öffentlichen Verkehr sowie den Velo- und Fussverkehr umsteigen.
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