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Manipulierte Autos sollen nicht auf Schweizer Strassen fahren

  • Judith Schärer
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In den letzten Tagen wurden neu eingegangene Informationen rund um die manipulierten Dieselfahrzeuge aus dem VW-Konzern ausgewertet. Aus Gründen des Konsumenten- und Umweltschutzes bereitet das Bundesamt für Strassen (ASTRA) Verfügungen vor, um zu verhindern, dass weitere möglicherweise betroffene Fahrzeuge auf Schweizer Strassen gelangen.

Nach neuesten Erkenntnissen geht das ASTRA davon aus, dass in der Schweiz rund 130‘000 Fahrzeuge potenziell betroffen sein könnten und auf Schweizer Strassen verkehren. Es geht aktuell ausschliesslich um Modelle aus dem Volkswagenkonzern der Marken Audi, Seat, Skoda und Volkswagen der Baujahre 2009 bis 2014 (ausschliesslich Ausführungen EURO5), welche mit Dieselmotoren in den Ausführungen 1,2TDI, 1,6TDI und 2.0TDI ausgerüstet sind. Die Abklärungen, ob und falls ja, welche dieser Fahrzeugtypen tatsächlich mit manipulierter Software ausgestattet sind, dauern an.

Neuzulassungen für potenziell betroffene Fahrzeuge soll verhindert werden

Das ASTRA bereitet Verfügungen vor, welche verhindern, dass neue, noch nicht zugelassene Fahrzeuge oder Occasionsfahrzeuge aus dem Ausland in Verkehr gesetzt werden können. Mit dieser Massnahme verhindert das ASTRA, dass weitere potenziell betroffene Fahrzeuge neu für den Schweizer Strassenverkehr zugelassen werden und die Verunsicherung bei den Konsumenten weiter zunimmt.

Nicht betroffen von dieser Verfügung sind Schweizer Occasionsautos und alle bereits in der Schweiz immatrikulierten Fahrzeuge. Diese dürfen weiter verkehren oder als Occasionen gehandelt werden. Über die Zulassungsdaten des ASTRA sowie der Strassenverkehrsämter sind diese Fahrzeuge jederzeit für die kommende Rückrufaktion zu lokalisieren und anschliessend zu reparieren.

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