© Tambako The Jaguar [CC-BY-SA-3.0], via flickr
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Malta verbietet Jagd um Zugvögel zu schützen

  • Roman Vonwil
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Die Maltesische Regierung hat ein temporäres Jagdverbot für das ganze Land erlassen, das bis zum 10. Oktober dauert. Damit sollen durchziehende Vögel besser geschützt werden, die in Malta illegal gejagt werden. Das Verbot folgt auf den Abschuss mehrerer Weissstörche letzte Woche, der von Naturschützer_innen dokumentiert und publik gemacht wurde.

Das totale Jagdverbot auf Malta, das die Regierung erlassen hat und bis am 10. Oktober für das ganze Land gilt, wird von Natur- und Vogelschutzorganisationen begrüsst. Wie Bird Life Malta erklärt, zeige dieser Schritt die Bereitschaft der Regierung, entschlossen gegen die illegale Jagd auf Zugvögel vorzugehen. Das Komitee gegen den Vogelmord, das mit internationalen Naturschutzaktivisten_innen vor Ort ist um den Vogelzug zu überwachen, spricht von einem Meilenstein im Kampf gegen die illegale Zugvogeljagd.

Das maltesische Archipel dient vielen Zugvögeln als wichtiger Trittstein auf ihrer Route über das Mittelmeer. Jedes Jahr werden auf Malta während des Vogelzugs illegal Vögel geschossen, was zu internationalen Protesten von Natur- und Vogelschutzorganisationen führt.

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