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M13 wieder in Graubünden

  • Nora Kieselbach
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M13 ist zurück in Graubünden. Nachdem er die letzten Wochen im Veltlin verbrachte, ist M13 am vergangenen Wochenende im Bergell und im Oberengadin beobachtet und identifiziert worden, so schreibt das Amt für Jagd und Fischerei Graubünden in einer aktuellen Medienmitteilung.

M13 ist im Laufe des Junis wiederholt im benachbarten Veltlin in der Nähe von Sondrio (Valmalenco, Valmasino) registriert worden. Am Samstagmorgen, 23. Juni um 8:00 Uhr erfolgte eine Beobachtung in der Nähe des Albignastausees im Bergell. Gestern Abend tauchte M13 dann nahe der Julierpass-Strasse auf: Zahlreiche Passanten konnten verfolgen, wie er sich parallel zur Strasse Richtung Silvaplana bewegte. Aufgrund der gelben Ohrmarke und des schwarzen Halsbandes konnte der talwärts ziehende Bär von der Wildhut als M13 identifiziert werden. Mit dem Erreichen der Waldgrenze verschwand der Bär dann aus dem Blickfeld der zahlreichen Zuschauer.

Der Jungbär M13 hatte am 30. April einen Zusammenstoss mit einer RhB-Lokomotive glücklicherweise mit nur geringfügigen Verletzungen überlebt. Bei diesem Zwischenfall wurde jedoch das GPS-Sendegerät zerstört. Nach kurzer Erholungzeit hatte sich M13 anschliessend via Val S-charl und Münstertal nach Italien abgesetzt. Die letzten Wochen verbrachte er im benachbarten Veltlin, wobei er sich weitgehend von Siedlungen fernhielt und keine grossen Schäden anrichtete.

Amt für Jagd und Fischerei Graubünden

Bild: Carl Chapman (Wikimedia Commons)

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