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Langlebigkeit als Auswahlkriterium

  • Nicole Wabersky
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Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) hat Ende 2013 insgesamt 34 Unternehmen mit ihrer „Nachhaltigkeits-Umfrage 2013“ konfrontiert. Die Aussagen von über 400 Konsumentenbeschwerden zu unterschiedlichen Produktefehlern diverser Hersteller wurden in der Umfrage miteinbezogen. Das Fazit der Umfrage: Die Angaben der Hersteller und die Erfahrungen der Konsumenten und Konsumentinnen klaffen zum Teil stark auseinander.

Aufgrund der Ergebnisse der Rückmeldungen von über 400 Konsumentenmeldungen hat die SKS bereits im Herbst 2013 eine Kennzeichnung der geplanten Lebensdauer und der Reparierbarkeit von Produkten gefordert. Dies würde den Konsumentinnen und Konsumenten ermöglichen, ihre Kaufentscheide nicht nur mit den wenig aussagekräftigen Auswahlkriterien „Preis“ und „Marke“ zu treffen.

Erfreulicherweise unterstützt eine deutliche Mehrheit der befragten Unternehmen solche Kennzeichnungen ebenfalls. 70 Prozent der Unternehmen halten die Kennzeichnung der Langlebigkeit ihrer Produkte als Branchenlösung für „unterstützenswert“ oder „sehr unterstützenswert“. Knapp 65 Prozent der Unternehmen würden eine Kennzeichnung der Reparierbarkeit unterstützen. Ein knappes Drittel unterstützt eine Erhöhung der Garantiefristen. Dennoch gibt es laut der SKS noch Unternehmen, die eine Kennzeichnung nicht unterstützenswert finden.

Medienmitteilung SKS

Bild: User:Nino Barbieri (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

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