24. August 2010 | Featured | Von

Wenig Geld für Herdenschutzhunde

Sarplaninac_mit_herdeHeute gibt es rund 200 einsatzbereite Herdenschutzhunde in der Schweiz, schreibt der Landwirtschaftliche Informationsdienst. Der Bund stellt aber noch gleich viel Geld zur Verfügung wie vor einigen Jahren, als nur die Hälfte der Hunde vorhanden waren. Gemäss dem Zentralschweizer Herdenschutzbeauftragten Oli Hess mache dies die Ausbildung der Hunde nicht mehr kostendeckend, was zu seinem Rücktritt Ende Jahr führen wird.

Der WWF bezeichnet den Rücktritt von Hess als Alarmsignal. Der Bund müsse darauf reagieren und mehr Geld für den Herdenschutz bereitstellen. Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat deshalb vom Bundesrat den Auftrag erhalten, gemeinsam mit dem Bundesamt für Landwirtschaft einen langfristigen Herdenschutz sicherzustellen.

Landwirtschaftlicher Informationsdienst

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