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KWOplus: Umweltverbände gesprächsbereit

  • Barbara Darani
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grimselstauseeUmweltverbände sind zu Gesprächen über eine ökologische Wasserkraft an der Grimsel bereit. Sie wollen mithelfen, dass rechtlich unumstrittene Teile des Projekts KWOplus ökologisch vertretbar und rechtsstaatlich korrekt umgesetzt werden können. Gespräche über das Teil-Projekt Staumauer-Erhöhung werden die Umweltverbände keine führen. Die Auswirkungen einer solchen See-Vergrösserung verstossen nach Meinung der Umweltorganisationen nach wie vor gegen Verfassung und Bundesgesetz, womit keine Grundlage für Verhandlungen besteht. Zudem bringt die Staumauer-Erhöhung nur einen Bruchteil der Produktionssteigerung der anderen Teilprojekte. Dies bei ungleich grösserem Schaden für die Natur. Die Vergrösserung des Grimselsees beeinträchtigt eine von der Verfassung geschützte
Moorlandschaft. Zusätzlich gehört ein Teil des Gebiets zum Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN-Objekt Nr. 1507 Berner Hochalpen) und fällt somit unter das Natur- und Heimatschutzgesetz.

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