Hornkäse KAGfreiland

Kuhhorn und Hornkäse am Weltmilchtag

  • Nora Kieselbach
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Zum heutigen Weltmilchtag haben zwei KAGfreiland-Betriebe aus den Kantonen Wallis und Zürich einen Käse in Form eines Kuhhorns lanciert. Hier tragen die Kühe noch Hörner, sie bewegen sich frei im Laufstall, haben täglich Auslauf und fressen natürliches Futter. Wer Kühe mit Hörnern und tierfreundliche Haltung wünscht, kann dies durch den Kauf von Hornkäse aktiv unterstützen. Am Freitag hat Bauer Florian Weidmann aus Bachs, begleitet von seiner Kuh Cora, vor dem ’bioladen’ in Zürich-Altstetten die Spezialität zur Degustation angeboten, wie KAGfreiland mitteilt.

Der Hornkäse stammt aus Biomilch von Kühen, die nach den schweizweit strengsten Richtlinien, jenen von KAGfreiland, gehalten werden. „Dieser Käse, der aussieht wie ein Kuhhorn, ist in der Schweiz einzigartig. Ich verkaufe ihn, weil sich KAGfreiland damit für die Förderung von Kühen mit Hörnern und tierfreundliche Haltung einsetzt“, sagt Pierre Moser vom ’bioladen’ in Zürich-Altstetten.

Mit dem Projekt „Horn auf!“ setzt sich die Nutztierschutz-Organisation KAGfreiland für die Haltung von Kühen mit Hörnern im Laufstall ein. Bereits 90 % der Schweizer Milchkühe haben keine Hörner mehr. Sie werden als Kälber enthornt, damit mehr Kühe auf engem Raum gehalten werden können. Die Wirtschaftlichkeit kommt vor dem Tierwohl. Es geht aber auch ohne Enthornen. Das beweisen viele Bauern, die erfolgreich Hornkühe im Laufstall halten. Entscheidend sind eine intensive Tierbetreuung, ein hornfreundlicher Stall und ein angepasstes Management.

KAGfreiland-Bauer Florian Weidmann war von Anfang an begeistert von der Idee, einen Käse in Hornform zu produzieren: „Das Hornkäse-Projekt von KAGfreiland ist eine originelle Sache. Mein Herz schlägt schon lange für Hörner.“ Diese Meinung teilt auch die Mehrheit der Konsumenten.

Erhältlich ist der Hornkäse direkt ab Hof – bei Florian Weidmann in Bachs und Daniela Imhof in Brig – sowie im ’bioladen’ in Zürich-Altstetten; Weitere Verkaufsstellen sind geplant.

KAGfreiland
Projekt „Horn auf!“

Bild: © KAGfreiland

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