© A. Buser [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
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Kritik an Paradigmenwechsel des Bafu

  • Roman Vonwil
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Im Infosperber werden schwerwiegende Vorwürfe gegen das Bafu erhoben. Das Bundesamt vernachlässige den Vollzug der geltenden Gesetze und Vorschriften und stelle mit dem angestrebten Paradigmenwechsel Natur- und Umweltschutzinteressen gegenüber Interessen der Wirtschaft zurück.

Laut einem Artikel im Online-Newsportal Infosperber propagiere der Bafu-Direktor Bruno Oberle einen Paradigmenwechsel von einer stärkeren Gewichtung der sozialen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit bei der Politik des Bafu und schwäche damit die Position des Bafu als Schutzamt. Diese Entwicklung werde amtsintern und auch von aussen stark kritisiert.

Auch beim Vollzug der bestehenden Gesetzgebungen in verschiedenen Schwerpunktbereichen des Bafu herrsche laut dem Artikel Mangel. So existieren unter anderem grosse Vollzugsdefizite beim Schutz der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung, beim Schutz der Biodiversität, bei der Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene und bei der Reduktion der inländischen CO2-Emissionen. Das Bafu verhalte sich in diesen Themenbereichen sehr zurückhaltend und zu früh kompromissbereit und sei nicht federführend, wie dies von verschiedenen Seiten erwünscht werde.

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