Im Sarganserland wurde ein kranker Wolf erschossen. © Dennis Matheson, [CC-BY-SA-2.0], via Flickr
Im Sarganserland wurde ein kranker Wolf erschossen. © Dennis Matheson, [CC-BY-SA-2.0], via Flickr

Kranker Wolf im Sarganserland erlegt

  • Selina Fehr
  • 4

Seit Weihnachten tauchte im Sarganserland immer wieder ein Wolf in der Nähe von Siedlungen auf. Eines seiner Vorderbeine nutzte er nicht. Nun wurde er von seinem Leiden erlöst.

Vergangene Weihnachten gingen beim Amt für Natur, Jagd und Fischerei erste Meldungen über einen verletzten Wolf ein. Er humpelte stark. Seither wurde er im Sarganserland mehrfach beobachtet. Das Tier hielt sich wiederholt in der Nähe von Siedlungen und Häusern auf. Beobachter berichteten, der Wolf nutze ein Vorderbein nicht und sehe abgemagert aus. Gestern nun wurde er von der kantonalen Wildhut auf dem Gemeindegebiet von Bad Ragaz erlegt, wie KORA in einer Mitteilung berichtete. Der Kadaver wird zurzeit veterinärmedizinisch untersucht.

4 Kommentare

  • Cécile Hochstrasser

    Eine interessante aber nicht überraschende Version wie man das
    Tierschutzgesetz umgehen kann! Wenn wir mit solchen Schlaumeiereien in der Natur umgeht, werden die Menschen nie die
    Natur wirklich respektieren.

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  • Lana

    Ruhe in Frieden Du wunderschönes Tier.
    Interessant, dass man ein Lebewesen töten muss, wenn es humpelt. Da müsste man ja fast jeden Menschen auch töten – aber das ist ja was ganz anderes. . . traurig wie man in der Schweiz mit Wildtieren umgeht.

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  • EvelyneManigand

    auch mein erster Gedanke – ist aber leider nirgends besser, Österreich, Deutschland, Italien,….

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  • Odermatt Heinz

    Wetten, dass auch der „krank“ geschossen wurde? .
    Haupttodesursache bei Wolf und Luchs ist in der Schweiz die Wilderei.
    Leider hat eine fanatische Minderheiten in diesem Land den krummen Finger nicht im Griff und kümmert sich einen feuchten Kehricht um Gesetze.

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