Kormoran-Plan wurde überarbeitet

  • Redaktion Naturschutz
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Abwehrmassnahmen gegen Fisch fressende Kormorane sind neu auch für den Sommer schweizweit geregelt. An Seen ab 50 Hektaren und Fluss-Stauen sollen Kormorane und andere Wasservögel nicht gestört werden und brüten können. An kleineren Seen und Flüssen hingegen können Kormorane vertrieben werden – vor allem dort, wo gefährdete Fischarten vorkommen. Dies sieht der neue Kormoran-Massnahmenplan vor, der unter Leitung des BUWAL von Vertretern aus Fischerei, Vogelschutz und Kantonen erarbeitet wurde. Der Massnahmenplan trägt dem Umstand Rechnung, dass Kormorane heute vermehrt auch den Sommer hindurch in der Schweiz bleiben. Als weitere Neuerung sieht er die Bildung eines Konfliktlösungsausschusses vor.

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