Konzept zum Umgang mit Bären liegt vor

  • Redaktion Naturschutz
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Das Konzept Bär des Bundes ist fertig gestellt. Es legt fest, wie mit Bären, die in die Schweiz einwandern, umgegangen wird und welche Massnahmen getroffen werden, um Schäden zu verhindern. Priorität hat in jedem Fall die Sicherheit des Menschen.
Bären werden nun nach drei Kategorien beurteilt: unauffälliger Bär, Problembär und Risikobär.
Der Abschuss eines Bären wird gemäss Konzept dann erwogen, wenn ein Tier die Scheu vor dem Menschen verloren hat und sich nicht vergrämen lässt, in Siedlungen Nahrung sucht und grosse Schäden anrichtet.
Bund und Kantone schaffen Voraussetzungen, damit Bärenschäden möglichst verhütet werden. Verursachen Bären dennoch Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen und Nutztieren, so werden diese gemäss geltendem Recht zu 80 Prozent vom Bund und zu 20 Prozent vom betroffenen Kanton vergütet. Andere direkte Schäden, etwa an Bienenhäuschen oder Kaninchenställen, bezahlt der Bund zu 100 Prozent. (sm)

Links zum Beitrag
Stellungnahme Pro Natura
BAFU
Stellungnahme WWF

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