Kompost

Kompostieren geht über Studieren

  • Nora Zoller
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KompostDas Entsorgen von Rüstabfällen über den Hausmüll bereitet so manchem Natur- und Umweltschützer Bauchschmerzen. Wer in der Stadt wohnt oder aus anderen Gründen nicht selbst einen Garten pflegt, hat scheinbar keine andere Wahl, als den Abfallsack mit Rüeblischalen, angefaulten Früchten und Kaffeesatz zu füllen. Hier schliesst Kompostieren einen natürlichen Kreis. Das Ganze macht aber nicht nur ökologisch Sinn, es bietet auch Sparpotential, zum Beispiel bei den Entsorgungsgebühren und der Anschaffung von Topfflanzenerde.

Auch für Stadtbewohner gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Vorteile des Kompostierens zu nutzen. Eine Möglichkeit ist das Wurmkompostieren auf dem eigenen Balkon. Dazu gibt es so genannte Etagen-Wurmkomposter. Zuoberst werden laufend Küchenabfälle eingefüllt, auf der untersten Ebene kann der wertvolle Wurmhumus geernet werden. Dieses Verfahren macht kaum Arbeit und benötigt wenig Platz. Wer ein grösseres Projekt auf die Beine stellen möchte, kann sich zusammen mit interessierten Nachbarn für einen Kompostplatz einsetzen. In vielen Siedlungen gibt es die Möglichkeit, einen solchen Kompostplatz einzurichten, von dem alle Anwohner profitieren können. Die Kompostberatung bietet auf ihrer Homepage zahlreiche Informationen zum Thema und steht bei der Überzeugung von Nachbarn und Verwaltung, bei der Planung, Einrichtung und natürlich auch beim Unterhalt beratend zur Seite. Schliesslich gibt es in einigen Städten auch die Möglichkeit, Küchenabfälle abholen zu lassen.

Kompost Forum Schweiz

Kompostberatung

Andermatt Biogarten AG

Kompostladen

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