Klösterlicher Wald für die Natur

  • Redaktion Naturschutz
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Jahrhundertelang gehörte der Rheinauer Wald – als Teil des grossen Waldes „Niderholz“ zwischen Rheinau und Flaach ZH – mit seinem Eichenbestand zum Besitz des gleichnamigen Benediktinerklosters. Der Forst diente damals in erster Linie als Lieferant von Brennholz, Bauholz, Gerbrinde, Eicheln und Laub. Der gesamte ehemalige Mittelwald erstreckt sich über rund 250 Hektaren; seltene Pflanzen und Tiere, zum Beispiel der bedrohte Mittelspecht, sind anzutreffen. Rheinau hat vor 5 Jahren den Binding-Preis für vorbildliche Waldpflege erhalten. Im Rahmen eines Binding-Projektes verzichtet die Gemeinde Rheinau nun auf einer Fläche von 7.5 Hektaren auf jegliche Nutzung während 50 Jahren.

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