Eine aktuelle Studie des WWF Schweiz zeigt: Durch einen effizienten Klimaschutz können gesundheitliche Schäden von bis zu 800 Millionen Franken pro Jahr vermieden werden. Denn weniger CO2-Ausstoss heisst bessere Luft – und damit weniger Kranke.
Das Verfeuern fossiler Brennstoffe sorgt nicht nur für einen wachsenden CO2-Ausstoss, sondern produziert auch grosse Mengen an Feinstaub und Stickoxiden. Beides ist Gift für die Gesundheit und sorgt für Schäden in Milliardenhöhe. Eine aktuelle WWF-Studie zeigt: 30 Prozent weniger Kohlenstoffdioxid-Ausstoss reduziert gesundheitliche Schäden um jährlich 540 Millionen Franken. Mit einer Emissionsverringerung um 40 Prozent können jährlich sogar 800 Millionen Franken eingespart werden.
Die Studie rechnet vor: Allein die gewonnenen Lebensjahre haben einen Wert von fast 500 Millionen Franken. Geld ist das eine, Gesundheit das andere: Wird der CO2-Ausstoss um 40 Prozent reduziert, sinkt die Zahl der Krankheitsfälle – ausgelöst durch Luftschadstoffe – um bis zu einem Fünftel.
Studie: Reduktion von CO2-Emissionen: Gutachten zu Sekundärnutzen von Luftschadstoffreduktion
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