Klimaschonender Atomausstieg möglich

  • Dominique Haiden
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Windpark1Am 23. März 2011 interviewt der Tages-Anzeiger den St. Galler Wirtschaftsprofessor Rolf Wüstenhagen zum Thema Atomausstieg und erneuerbare Energien. Laut Wüstenhagen ist ein Atomausstieg machbar sofern Strom teurer wird und der Staat reguliert.

Rolf Wüstenhagen ist Professor für das Management erneuerbarer Energien und Direktor des Instituts für Wirtschaft und Ökologie der Universität St. Gallen. Laut Tages-Anzeiger hält der Professor einen klimaschonenden Atomausstieg für durchaus möglich. Laut Wüstenhagen könne man bis 2030 den Atomstrom in der Schweiz zu 10-15% durch Strom aus Photovoltaik, den Rest durch Wasserkraft, Wind, Biogas, Holz und Geothermie ersetzen. Dafür wäre es sinnvoll die Gesamtsumme der Einspeisevergütungen für erneuerbare Energien zu erhöhen, zudem muss der Strom teurer werden und der Staat regulierend eingreifen.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist laut Tages-Anzeiger die Steigerung der Energieeffienz im Haushalt, der Industrie und auch bei Dienstleistungen. Erreicht werden kann dies vor allem durch einen Verzicht auf Elektroheizungen, effizientere Elektromotoren und eine kluge Installation von Computernetzen.

Interview im Tages-Anzeiger

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