Klimapreis Romandie

  • Stefanie Pfefferli
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Die Gemeinde Cernier und das Ingenieurbüro Planair SA gewinnen den mit insgesamt CHF 100’000 dotierten Zurich-Klimapreis Romandie, dies teilte Zurich in der aktuellen Medienmitteillung mit.

Die Gewinner des Zurich-Klimapreises Romandie sind die Gemeinde Cernier und das Ingenieurbüro Planair SA. Die Jury würdigt das grosse Engagement, im Rahmen des gemeinschaftlichen Projekts „Solution – L’indépendance énergétique de communes“ die Energie, die für Cernier benötigt wird, über die Zeit gänzlich selber zu produzieren. Dies durch die Nutzung von Wasser, Wind, Sonne und anderen erneuerbaren und nachhaltigen Energieträgern. Der zweite Preis geht an die Recyclingfirma Serbeco SA für die speziell konzipierte Halle zur Lagerung von Abfall. Den dritten Preis erhält RedElec Technologie SA. Das Jungunternehmen hat ein innovatives Verfahren entwickelt, um Jeans-Stoffe umweltfreundlicher einzufärben.

Über den Klimapreis reinvestiert Zurich die Rückverteilung aus der CO2- Lenkungsabgabe in nachhaltige und ökonomisch sinnvolle Projekte. Konkret sucht Zurich nach umsetzbaren Projekten, die zur Senkung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre beitragen oder eine Verhaltensänderung in diese Richtung bewirken. Der regionale Klimapreis ist bis Ende 2011 in fünf Regionen ausgelobt worden: Zürcher Oberland, Fürstentum Liechtenstein, Ostschweiz, Zentralschweiz und nun in der Romandie. Über 170 Projekte wurden eingereicht.

Foto: Jerry Segraves (Wikimedia Commons)

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