Klima-Initiative zurückgezogen

  • Manuela Just
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Das Komitee der Klima-Initiative hat beschlossen, seine Initiative zugunsten des indirekten Gegenvorschlags zurückzuziehen. Sie werden die Arbeit von Bundesrätin Doris Leuthard und des BAFUs aber weiterhin „mit Argusaugen“ beobachten.

Die Klima-Initiative hatte eine Reduktion der klimarelevanten Gase bis 2020 um mindestens 30 Prozent im Inland gefordert. Mit dem revidierten CO2-Gesetz gibt es nun einen akzeptablen indirekten Gegenvorschlag zur Klima-Initiative. Das neu verankerte 20 Prozent-Mindest-Reduktionsziel verlangt eine Verminderung von 10,5 Mio. Tonnen CO2-Aequivalente bis 2020 durch Inland-Massnahmen. Der Bundesrat erhält zudem die Kompetenz, die Ziele im Einklang mit internationalen Vereinbarungen auf 40 Prozent zu erhöhen. Diese Erhöhung ist nötig, damit auch die Schweiz ihren fairen Anteil an die Begrenzung der weltweiten Erwärmung auf maximal 2 Grad leistet, so die Initianten.

Die Initianten erwarten eine korrekte Umsetzung des CO2-Gesetzes und die Erreichung der vom Parlament beschlossenen Inland-Wirkung ohne „Rechentricks“. Ausserdem fordern Sie die Umsetzung sämtlicher Massnahmen per 1. Januar 2013.

www.klimainitiativeja.ch

Bild: Leckherchen (Wikimedia Commons)

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