Klimafreundlich unterwegs in den Bergen

  • Stefanie Pfefferli
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Es gibt viele Möglichkeiten, seinen CO2-Footprint ohne grossen Aufwand nachhaltig zu reduzieren. RIDE GREENER zeigt Wege auf, um im Zeitalter der globalen Erwärmung das eigene Snowboarden und Skifahren klimafreundlicher zu gestalten, so die Organisation in einer Medienmitteilung.

Aus diesem Grund haben Schweizer Snowboarder zusammen mit der Non-Profit Stiftung myclimate die Kampagne RIDE GREENER lanciert. Sie macht Jugendliche auf spielerische Weise mit Umweltthemen rund um die globale Erwärmung vertraut und vermittelt konkrete Tipps, wie der eigene CO2-Fussabdruck reduziert werden kann. Wichtiges Element der Kampagne sind die RIDE GREENER Days in den Schweizer Alpen: Gemeinsam mit Snowboard-Profis und Experten verbringen Jugendliche einen Tag in einem angesagten Skiresort der Schweiz und lernen dabei die Zusammenhänge und Folgen der Klimaerwärmung kennen.

Denn Wintersportler sind mit ihrem Lebensstil nicht ganz unschuldig an den immer schneeärmeren Winter. Die Autofahrten ins Skigebiet, die den ganzen Winter laufenden Gondelbahnen und Schneekanonen sowie die Produktion der Kleider, Skis und Snowboards benötigen Energie und verursachen dadurch CO2-Emissionen. Stellt man die eigenen Gewohnheiten etwas um, kann man bereits Grosses erreichen: „Lässt man sein Auto zugunsten der öffentlichen Verkehrsmittel in der Garage stehen, verursacht man zum Beispiel bei einer Fahrt von Zürich nach Davos 25 mal weniger CO2“, so Sten Smola, Initiator von RIDE GREENER.

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Bild: Johannes D. (Wikimedia Commons)

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