Klimaerwärmung verändert Flora in den Alpen

  • Redaktion Naturschutz
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Die Vegetation in den Schweizer Alpen wird durch die globale Klimaerwärmung einem immer schnelleren Wandel unterworfen. Das ist das Ergebnis einer Studie zum Einfluss der Klimaerwärmung auf die Vegetation in alpinen Lagen, welche Wissenschaftler vom Institut für Geobotanik der Universität Hannover und vom Geographischen Institut der Universität Zürich erarbeitet haben.
Die Studie dokumentiert einen immer schnelleren Anstieg der Artenanzahl auf den zehn untersuchten Berggipfeln. Die Artenvielfalt habe sich während eines Jahrhunderts mehr als verdoppelt, auf einzelnen Gipfeln sogar verdreifacht. Gegenüber den achtziger Jahren sei eine Artenzunahme um 30 bis 50 Prozent festzustellen, heisst es weiter. Dies zeige, dass Pflanzen auf die veränderten Klimabedingungen der neunziger Jahre – dem wärmsten Jahrzehnt seit Beginn der meteorologischen Aufzeichnungen – deutlich reagiert hätten.

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