wwf- panda

Klima-Zmittag: Weniger Fleisch

  • Stefanie Pfefferli
  • -

Weniger Fleisch liegt im Trend und ist entscheidend für eine nachhaltige Lebensweise, denn vegetarische Gerichte verursachen im Schnitt dreimal weniger CO2. Darum ruft der WWF Schweiz alle auf, morgen beim nationalen Klima-Zmittag mitzumachen. Bereits sind gegen 70‘000 Personen angemeldet.

Die Zahl der verkauften vegetarischen Kochbücher steigt rasant, und in der Gastronomie werden häufiger fleischlose Gerichte bestellt. „Weniger Fleisch essen ist sicher einer der wirkungsvollsten persönlichen Beiträge zum Umweltschutz“, sagt Jennifer Zimmermann, Ernährungsexpertin beim WWF Schweiz. Ein vegetarisches Gericht verursacht im Schnitt dreimal weniger CO2 als eines mit Fleisch. Darum ruft der WWF Schweiz alle auf, morgen Dienstag beim nationalen Klima-Zmittag mitzumachen und ein vegetarisches Mittagessen zu geniessen. Am besten mit regionalen und saisonalen Zutaten. Und das bei sich zu Hause, in der Kantine oder im Restaurant. Nebst zahlreichen Krippen und Altersheimen machen auch die Personalrestaurants von Swisscom, Post und von vielen weiteren Betrieben mit. Viele dieser Institutionen haben sich zudem verpflichtet, das ganze Jahr über mindestens 60% vegetarische Gerichte anzubieten – ein äusserst effizienter Beitrag für mehr Klimaschutz. Ebenfalls unterstützt wird der Klima-Zmittag von den Städten wie Zürich, Basel und Genf sowie von der Migros als Sponsor. Gegen 70’000 Personen und rund 1100 Institutionen sind bereits angemeldet. Wer mitmachen will, meldet sich auf www.wwf.ch/klimazmittag an. Dort gibt es auch eine Übersicht über die teilnehmenden Institutionen.
Die Umwelt kaut schwer an unseren Ernährungsgewohnheiten: Ein Drittel unserer persönlichen Umweltbelastung geht auf das Konto des Essens, und dabei ist Fleisch der bedeutendste Posten.

Weitere Informarionen

Beitrag kommentieren