Kleine Hufeisennasen im Aufwind

  • Redaktion Naturschutz
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Die Kleine Hufeisennase war vor 50 Jahren in Mitteleuropa eine der häufigsten Fledermausarten. Nach einem dramatischen Rückgang stand sie kurz vor dem Aussterben. Welches sind die Ursachen ihrer Gefährdung? Wie kann diese Art erhalten erden? Ein Schweizerisches Forschungsteam verfolgte in den letzten 5 Jahren die Kleine Hufeisennase mittels Radio-Telemetrie in ihren Jagdgebieten und untersuchte ihre Nahrungs- und Lebensraumansprüche. Überraschenderweise stellte sich heraus, dass DDT, ein heute verbotenes Pestizid, die damalige Rückgangsursache war. Diese Bedrohung fällt heute weg, und erfreulich ist: es sind noch genügend gute Lebensräume vorhanden, welche wiederbesiedelt werden können. Die notwendigen Fördermassnahmen sind naturräumliche Optimierungen der Flugwege vom Schlafplatz ins Jagdgebiet. (sb)

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