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Klares „Ja“ zum Raumplanungsgesetz

  • Redaktion Naturschutz
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Das Ja des Schweizer Stimmvolks zum revidierten Raumplanungsgesetz ist ein historischer Entscheid.

Nach dem „Bundesbeschluss für dringliche Massnahmen im Bereiche der Raumplanung“ von 1972 und dem bisherigen Raumplanungsgesetz von 1979 ist am 3.März 2013 ein weiterer Meilenstein gelegt worden. Mit dem Ja zum revidierten Raumplanungsgesetz werden die undichten Stellen des geltenden Gesetzes gekittet. Wichtige Grundsätze und Instrumente, die bereits 1979 ins Raumplanungsgesetz aufgenommen, aber nur ungenügend angewendet wurden, sollen endlich überall zum Durchbruch gelangen.

Die beiden Komitees „Ja zum Raumplanungsgesetz“ freuen sich über den Ausgang der Volksbefragung und den historischen Entscheid. Das Ja vom 3. März ist ein Ja für die Natur und die Menschen. Ein Ja für den Erhalt der schönen Schweizer Landschaften, ein Ja für die Landwirtschaft und den Tourismus. Es ist ein Ja für die Dörfer und die Städte und deren sinnvolle bauliche Entwicklung.

Otto Sieber, Pro Natura Zentralsekretär und Präsident des Komitees „Ja zum Raumplanungsgesetz“: „Das Volks-Ja ist nicht einfach ein Ja zu einigen Artikeln in einem Gesetz. Es ist ein klarer Auftrag an Behörden und Politik, die Zersiedelung der Schweiz konsequent zu bremsen.“

Das Volks-Ja gibt den Behörden den nötigen Rückenwind und die Überzeugung, den Auftrag „Stopp der Zersiedelung“ hartnäckig umzusetzen.

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