le_mont-sur-lausanne

Kinder wollen kreative, grüne Wohnräume

  • Eliane Küpfer
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Was gefällt mir an meinem Wohnort, was stört mich? Wie sah es dort vor 50 Jahren aus? Wie haben sich Landschaft und Siedlung entwickelt und wie wünsche ich mir, dass sie im Jahr 2050 aussehen? Diese Fragen hatte Pro Natura Schülerinnen und Schülern der dritten bis sechsten Klassen gestellt, die am Wettbewerb „Landschaften fürs Leben“ teilgenommen haben.

Im Jahr 2050 soll in Ortskernen gewohnt und gespielt werden. Grünflächen dürfen dann auch im Dorfzentrum wieder blühen. Das sind Gemeinsamkeiten der 31 Klassenarbeiten, die am Schulwettbewerb „Landschaften fürs Leben“ von Pro Natura teilgenommen hatten. Bei aller kreativen Verspieltheit der Visionen überzeugen die Collagen und Zeichnungen mit ihrem erstaunlich breiten Verständnis für die verschiedenen Ansprüche, die wir an die Landschaft und ihre Nutzung hegen. In bester Raumplaner-Manier wogen die Klassen Sinn und Unsinn verschiedener Raumnutzungen ab. „Man spürt, dass sich die Kinder sehr intensiv mit dem Thema Landschaftsveränderungen auseinandergesetzt haben. Sie haben sich konkret mit einem abstrakten Thema befasst und sicherlich ihre Sinne und Kompetenzen geschärft. Wir können getrost behaupten: Ziel erreicht“, sagt Pro Natura Projektleiterin Monica Biondo.

Mehr als 700 Schulkinder diskutierten, malten oder bastelten anhand von alten und aktuellen Fotografien oder Postkarten eine Zukunftsvision ihrer Wohngemeinde. Prämiert wurden zehn Arbeiten in zwei Kategorien. Oben aus schwangen die kreativen Ideen einer 3. Primarklasse aus Erstfeld (UR) und diejenigen der 5. Primarklasse aus Le Mont-sur-Lausanne (VD). Sie erhalten alle einen grosszügigen Zustupf an ihre Klassenkasse.

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