Kibag lehnt Umweltexpertise ab

  • Nora Zoller
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Bucht NuolenDer Fall um die von der Kibag geplante Luxus-Uferüberbauung in den wertvollen Naturbuchten in Nuolen (naturschutz.ch berichtete) geht in eine neue Runde. Die Pläne verstossen mehrfach gegen geltendes Schweizer Recht, so ist zum Beispiel die Aufschüttung von Seen und der Ufervegetation in der Schweiz verboten.

Nachdem die Kibag die Durchführung eines runden Tisches zur Besprechung der Naturschutzanliegen abgelehnt hatte, bot die Landschaftsschutzorganisation Ripa Inculta! an, eine objektive Umweltexpertise zu finanzieren. Um diese Expertise durchzuführen, müssen die Wissenschaftler die Nuoler Bucht betreten können. Diesen Zugang hat die Kibag aber schriftlich verwehrt.

Der Anwalt der beiden in diesem Fall engagierten Organsiationen Nuolen natürlich! und Ripa Inculta! hat beim Regierungsrat des Kantons Schwyz um die Möglichkeit gebeten, in die Konzessionen zum Kiesabbau in Nuolen und Tuggen einsehen zu können. Diese Einsichtnahme hat der Regierungsrat nun abgelehnt. Es stellt sich die Frage, warum die Bevölkerung nicht wissen darf, zu welchen Bedingungen und mit welchen Auflagen die Kibag den Kiesabbau am Zürichsee betreibt.

Ripa Inculta!

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