© Nawi112 (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
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Kernkraftwerk Leibstadt: Primärcontainment beschädigt

  • Nicole Wabersky
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Bei einer Kontrolle im Kernkraftwerk Leibstadt wurde am 24. Juni 2014 festgestellt, dass die Halterungen für zwei Feuerlöscher mittels Bohrungen am Primärcontainment befestigt waren.

Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) fordert eine definitive Lösung bis zum 18. Juli 2014. Es ist wegen dem Vorkommnis zu keiner Kontamination der Umgebung gekommen.

„Ein solches Vorkommnis darf nicht passieren“, betont Georg Schwarz, Leiter des Aufsichtsbereichs Kernkraftwerkedes ENSI. Der Fehler weist auf ein bedeutendes Defizit im organisatorischen Bereich hin. Die Bohrungen sind wanddurchdringend und stellen somit eine Beschädigung des Primärcontainments dar. Die Bohrungen konnten mit einer provisorischen Reparatur so fort ab gedichtet werden.

Das ENSI hat sich vergewissert, dass das Primärcontainment des Kernkraftwerks Leibstadtbei einem Störfall seine Funktion aufrecht erhält.

Georg Schwarz er klärt: « Wir haben die provisorische Reparatur akzeptiert mit der Auflage, dass eine definitive Lösung bis 18. Juli 2014 zur Verfügung steht. Das Kernkraftwerk Leibstadt muss sonst abgeschaltet werden.»

Es ist wegen dem Vorkommnis zu keiner Kontamination der Umgebung gekommen. Das Kernkraftwerk Leibstadt hat laut Mitteilung nachgewiesen, dass

  • die Strukturintegrität des Primärcontainments unter Berücksichtigung der Bohrungen gegeben ist,
  • dank der provisorischen Reparatur die zulässigen Leckraten nicht erreicht werden,
  • die provisorische Reparatur störfallfest ist und
  • die zulässigen Dosisgrenzwerte unter konservativen Annahmen nicht erreicht werden.

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