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Keine Investition in fossile Brennstoffe!

  • Nicole Wabersky
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In vielen Ländern wird mittlerweile über das Problem der Kohlenstoffblase diskutiert, aber in der Schweiz ist eine Diskussion noch nicht erfolgt, obwohl diese „Carbon Bubble“ weitreichende Folgen mit sich bringt. Deshalb wird seitens der Umweltverbände ein Ausstieg der Pensionskassen und Großbanken aus Erdöl-, Gas- und Kohleinvestitionen gefordert, da sonst „das Volksvermögen bei Energiekonzernen angelegt wird, die das Klima und den Finanzmarkt aufheizen“, wie Nationalrat Beat Jans (SP) sagt.

Wie der WWF berichtet, weisen die 200 größten fossilen Energiekonzerne ein enormes Kapital von ca. 4’000 Milliarden Dollar auf. Wie die Großbank HSBC schon vor einem Jahr berichtete sind 40 bis 60 Prozent der Marktwerte von Öl- und Gas-Konzernen gefährdet. Ein massiver Kurssturz würde folgen.

Viele Staaten verschärfen die Gesetze, sodass die Risiken fossiler Energien eingedämmt und die Energieversorgung in Richtung erneuerbaren Energien gelenkt werden. Somit steigen viele Investoren aus den fossilen Investitionen aus. Diese Situation ist nicht nur ökologisch verheerend, sondern birgt auch ein hohes wirtschaftliches Risiko.

Wer in fossile Energien investiert, tut dies auch in die Erwärmung unseres Klimas und gefährdet somit unsere Lebensgrundlagen. Werden nun alle ausgewiesenen Reserven an fossilen Brennstoffen benötigt, so werden fünfmal mehr CO2 verbrannt als erlaubt. Laut Georg Klingler, Energieexperte Greenpeace, „werden bei ungebremster Klimaerwärmung unsere Nachkommen mit kaputten Ökosystemen und lebensbedrohenden Naturkatastrophen zu kämpfen haben“.

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Bild: Brocken Inaglory (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

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