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Keine Haie töten für Schweizer Uhren

  • Eliane Küpfer
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An der „Baselworld“, der Weltmesse für Uhren und Schmuck, die vom 25. April bis zum 2. Mai 2013 stattfindet, werden auch Uhrenarmbänder und Luxusprodukte aus Leder von bedrohten Rochen und Haien ausgestellt. An der letzten CITES-Artenschutzkonferenz im März dieses Jahres wurden zwei Rochen- und fünf Haiarten unter Schutz gestellt. Viele weitere, nicht geschützte und doch bedrohte Rochen- und Haiarten werden auch für die Produktion von Leder (Galuchat) verwendet und finden ebenfalls Abnehmer in der Uhren- und Luxusindustrie.

Rochen und Haie sind Knorpelfische, die eine sehr langsame Fortpflanzungszeit haben. Sie werden spät geschlechtsreif und haben sehr wenige Nachkommen nach einer meist sehr langen Tragzeit. Ihre Bestände werden sehr schnell übernutzt und erholen sich nur langsam oder gar nicht. Im Mittelmeer gelten über 90 % der vorkommenden Rochen- und Haiarten als „vom Aussterben bedroht“. Weltweit ist der Trend ähnlich.

Die Meeresbiologin Monica Biondo fordern deshalb von der Uhren- und Luxusindustrie, auf Produkte aus Galuchat zu verzichten. Auf ihrer Seite gibt es eine Liste aller Marken (u.a. SWATCH Group und Breitling), die auf Galuchat verzichten (hier klicken) .

Bild © M. Biondo, Blaupunktrochen

NON au Galuchat

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