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Keine Bäume mehr an Zürcher Strassenränder?

  • Nora Kieselbach
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Entlang vieler Zürcher Kantonsstrassen gibt es Alleen, Wälder und einzelne Bäume. Dem Schutz dieser Bäume stehen oftmals die Anforderungen an die Verkehrssicherheit entgegen. Die neueste Ausgabe der „Zürcher Umweltpraxis“ (ZUP) zeigt, auf welchen Grundlagen Bäume entlang Staatsstrassen gefällt werden müssen, wie die Baudirektion des Kantons Zürich in einer Pressemitteilung schreibt.

Wer einen Baum fällt, erntet von der Öffentlichkeit in der Regel Unverständnis. Tatsache ist aber leider, dass ein Baum in Sekunden ein Menschenleben zerstören kann, etwa wenn ein Fahrzeug von der Strasse abkommt. Für den Kanton als Eigentümer der Strassenanlagen ist das keine einfache Situation, da er immer zwischen Verkehrssicherheit, Gestaltungsanspruch und Natur abwägen muss. Trotzdem verschwinden immer mehr Alleen und Baumreihen. Viele von ihnen mussten wegen der Landwirtschaft, dem Ausbau der Strassen oder aus Gründen der Standsicherheit weichen. Gepflanzt werden sie kaum mehr. Dafür gibt es Gründe, welche in der neuesten Ausgabe der ZUP aufgezeigt werden.

So gelten im Siedlungsgebiet, wo tiefere Geschwindigkeiten gelten, oder auf Strassen mit höheren Tempolimiten unterschiedliche Vorgaben: beispielsweise  werden auf den Kantonsstrassen auf den ausserorts liegenden Abschnitten aus Sicherheitsaspekten seit vielen Jahren in der Regel keine Bäume mehr gepflanzt – Weiter lesen.

Weitere Informationen

Baudirektion Kanton Zürich

Bild: Hofres (Wikimedia Commons)

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