© Gruppe Wolf Schweiz
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Keine Aufklärung im Fall des gewilderten Wolfs

  • Roman Vonwil
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Die Gruppe Wolf Schweiz bedauert, dass die Fahndung nach dem Wilderer des Wolfes am Calanda nicht von Erfolg gekrönt war und die Ermittlungen mittlerweile sistiert wurden. Die Wilderei von geschützten Wildtieren ist kein Bagatelldelikt, weshalb sachdienliche Hinweise auf Wolfswilderer auch in Zukunft finanziell belohnt werden. Die für die Belohnung eingegangenen Spenden werden nun für den weiteren Ausbau des Herdenschutzes am Calanda und in anderen Regionen eingesetzt.

Die Gruppe Wolf Schweiz (GWS) hat für ihre Aktion zahlreiche Spenden erhalten. Din Drittel der Spender sind direkte Anwohner des Calanda. 70% der Spenden stammen überdies aus der Jägerschaft. Dies relativiert die teils heftige Kritik der Jägerschaft an dieser Aktion deutlich und bekräftigt die GWS, auch in Zukunft vergleichbare Belohnungen auszusetzen. Sie tätigt dafür eine Rückstellung aus dem Vereinsvermögen.

Die eingegangenen Spenden werden nun vollumfänglich in den weiteren Ausbau des Herdenschutzes am Calanda und subsidiär in anderen Regionen investiert. Die GWS steht dazu in Kontakt mit den zuständigen Fachstellen und Bewirtschaftern. Mit der Stärkung des Herdenschutzes leistet die GWS einen Beitrag zum konfliktarmen Zusammenleben mit dem Wolf und will dadurch den Wildereidruck senken.

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