Kastaniengallwespe auf Tessiner Kastanien

  • Barbara Darani
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Im Mai 2009 wurde im Siedlungsgebiet von Mendrisio (TI) erstmals in der Schweiz die ursprünglich aus China stammende Edelkastanien-Gallwespe (Dryocosmus kuriphilus) entdeckt. Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) untersuchte die eingeschickte Zweigprobe und bestätigte den Befall durch diese Gallwespenart.

Die Möglichkeiten der Bekämpfung dieses Insektes sind beschränkt. Der Einsatz von Chemikalien bleibe meist wirkungslos, teilte das Tessiner Umweltdepartement am Dienstag, 19. Mai 2009 gemäss der Nachrichtenagentur SDA mit. Hingegen habe in Italien die biologische Bekämpfung mittels Parasitoiden zu erfreulichen Ergebnissen geführt. Der Ernteausfall kann bis zu 75% Prozent betragen. Das Tessiner Umweltdepartement fordert die Bevölkerung auf, Bäume, die von der Kastaniengallwespe befallen sind, zu melden.

lid.ch
WSL

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