Kantone diskutierten über Ozon

  • Redaktion Naturschutz
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Auf Initiative des Kantons Tessin haben sich am 26.1.2004 die Vertreter von sieben, besonders von der Ozonbelastung betroffenen Kantonen, beim BUWAL in Bern getroffen. Ziel der Sitzung: Nach dem ozonreichen Sommer 2003 soll eine Standortbestimmung mithelfen, die Positionen und Massnahmen abzusprechen, um gegenüber der Öffentlichkeit und dem Bundesrat koordiniert auftreten und bei schweren Ozonlagen künftig rascher und effizienter reagieren zu können.

Der heisse Sommer 2003 hat in der Schweiz die Ozonwerte in die Höhe getrieben. Der Ozongrenzwert der Luftreinhalte-Verordnung wurde während sehr vielen Stunden überschritten; besonders betroffen war der Kanton Tessin. Der Kanton Tessin hat deshalb – zusätzlich zu einer Verbilligung des öffentlichen Verkehrs und der Information der Bevölkerung – vom 12. bis 17. August das Tempo auf den Autobahnen auf 80 Kilometer pro Stunde beschränkt.

Um die Ozongrenzwerte einhalten zu können, müssen die Emissionen der Stickoxide und VOC gegenüber dem Stand von heute mindestens halbiert werden. Der Runde Tisch hat den Kantonen die Gelegenheit gegeben, über die Situation zu diskutieren. Ihre Positionen werden Thema sein an der nächsten Sitzung der kantonalen Bau-, Planungs- und Umweltdirektoren.

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