© Dominique.bugmann (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
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Kanton Luzern fördert erneuerbare Energien

  • Nicole Wabersky
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Der Kanton Luzern stellt privaten Unternehmen zehn Dächer von kantonalen Liegenschaften als Kollektorenflächen zur Verfügung. Mit Fotovoltaikmodulen können dadurch knapp 2,5 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt werden – das entspricht dem jährlichen Energieverbrauch von rund 565 Einfamilienhäusern.

Das Energiekonzept 2013 bis 2016 des Kantons Luzern sieht vor, geeignete Dächer von kantonalen Gebäuden für Fotovoltaikanlagen zur Verfügung zu stellen. Damit will der Regierungsrat gezielt erneuerbare Energien fördern.

Die Abklärungen über die technische und wirtschaftliche Eignung der Liegenschaften erfolgte durch die Dienststelle Immobilien in Zusammenarbeit mit externen Firmen sowie der Dienststelle Umwelt und Energie. Zehn Liegenschaften mit grossen Dachflächen wurden als besonders gut geeignet evaluiert.

Die Dächer des Berufsbildungszentrums und der Kantonsschule Willisau erhalten als erste kantonale Liegenschaften eine Fotovoltaikanlage. Diese sollen bereits Ende Juli 2014 ans Stromnetz gehen und liefern jährlich 220’000 kWh Strom, was dem Verbrauch von 50 Einfamilienhäusern entspricht.

Weitere Anlagen sind auf den Dächern der Kantonsschulen Seetal und Sursee, den Berufsbildungszentren Sursee und Emmen, dem Berufsbildungszentrum Hohenrain, der Kantonsschulen Luzern und Reussbühl, sowie die Strafanstalt Wauwil geplant.

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