Jagdstatistik 2007: mehr Hirsche, weniger Birkhähne geschossen

  • Redaktion Naturschutz
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Die Jagdstatistik 2007 weist für das letzte Jahr die folgenden Abschüsse aus (1. Zahl Abschüsse, 2. Zahl Fallwild, 3. Zahl Bestand)

– Rothirsch 8602 (585, 26 578) (seit Jahren die höchste Zahl von Abschüssen)
– Reh 40 066 (12 908, 131 351)
– Gämse 15 347 (869, 97 543)
– Steinbock 1033 (265, 15 722)
– Sikahirsch 133 (SH/ZH) (17, 200)
– Wildschwein 6532 (608)
– Fuchs 35 391
– Dachs 2433
– Feldhase 2470
– Schneehase 1371
– Murmeltier 6919
– Eichelhäher 4907
– Elster 2148
– Rabenkrähe 11 507
– Kolkrabe 436
– Schneehuhn 488
– Birkhuhn 495 (seit Jahren die kleinste Zahl an Abschüssen)
– Waldschnepfe 2279
– Ringeltaube 800
– Stockente 6057
– Kormoran 1087

Die meisten Zahlen bewegen sich im Rahmen der Vorjahre. Die grossen Naturschutzorganisationen stellen sich nicht generell gegen die Jagd, da diese in der Schweiz in den meisten Fällen so organisiert ist, dass sich die Wildtier-Bestände erholen können. Sie kritisieren hingegen die Jagd auf gefährdete oder seltene Arten, im Speziellen auf Birkhuhn, Waldschnepfe und Feldhase.

Links zum Beitrag
Jagdstatistik
Stellungnahme des Schweizer Vogelschutzes SVS zur Jagd auf Vögel

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