23. März 2010 | Jagd und Fischerei | Von

Grossraubtierschutz verwässert

jägerIn der Schweiz gibt es weder eine stabile Wolfspopulation, noch kann von hohen Wolfsbeständen die Rede sein. Dennoch will die Jagdlobby eine Regulierung der Bestände einführen. Einzelabschüsse sind bereits heute Praxis, jedoch nur wenn Nutztiere zu Schaden kommen. Obwohl in der Schweiz kein gesetzlich geregelter Anspruch auf Jagderträge besteht, möchte eine Mehrheit der beratenden UREK-Kommission diesen Ertragsanspruch nun auf Verordnungsebene verankern. Diese Regelung ist wohl kaum im Sinne der Bevölkerung, die sich schon mehrfach für den Schutz von Wolf und Luchs ausgesprochen hat.

Grüne Partei der Schweiz

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