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JA zum Raumplanungsgesetz

  • Corinna von Kürthy
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Bald ist es soweit!

Die Volksabstimmung zur Revision des Raumplanungsgesetzes steht vor der Tür. Am 3. März 2013 bekommen wir die grosse Chance, mit einem Ja zum Raumplanungsgesetz das künftige Erscheinungsbild der Schweiz mitzugestalten. Diese Volks- abstimmung stellt eine historische Gelegenheit und eine der wichtigsten Abstimmungen der vergangenen Jahre dar.

Mieterinnen und Bauern, Tourismus, Ingenieurinnen und Architekten, Heimatschützer und Naturschützerinnen ziehen an einem Strick. Ihr gemeinsames JA zum Raumplanungsgesetz schützt Bauernland, die Schweizer Landschaften, schafft attraktive Ortschaften und Städte, nützt den Mieterinnen und Mietern, und bremst die Zersiedelung der Landschaft.

Darum JA stimmen

  • Die Siedlungsfläche in der Schweiz wächst in einem erschreckenden Tempo: Jährlich nimmt sie um 27 Quadratkilometer zu (Fläche Brienzersee). Das hat nicht nur mit der Zunahme der Bevölkerung zu tun: Das Wachstum der Siedlungsfläche ist in den meisten Kantonen deutlich grösser als das Bevölkerungswachstum.
  • Das fruchtbare Kulturland, die Grundlage der inländischen landwirtschaftlichen Produktion, nimmt laufend ab: Jahr für Jahr verschwinden 40 Quadratkilometer Landwirtschaftsland, oft fruchtbarste Böden (Fläche Bielersee).
  • Unsere schönen Landschaften werden durch die Zersiedelung mehr und mehr entstellt. Die Attraktivität als Tourismusland sinkt.
  • Lebensräume für Tiere und Pflanzen werden immer mehr überbaut oder zerschnitten.
  • Die Liste der gefährdeten Tiere und Pflanzen (Rote Listen) wird länger.
  • Die Zersiedelung entwertet die Naherholungsräume für die Bevölkerung. Die Lebensqualität nimmt ab.
  • Die Ausdehnung der Siedlungsfläche bürdet den Gemeinden und Kantonen immer höhere Kosten für die Infrastruktur (Strassen und Leitungen) auf. Die Kosten werden vor allem kommende Generationen zu bezahlen haben, wenn die Erneuerung dieser Milliarden teuren Infrastruktur nötig wird.
  • Die mit der Zersiedelung wachsenden Mobilitätsbedürfnisse bringen Strasse und Schiene täglich an den Rand des Verkehrskollapses.
  • Die sinkende Lebensqualität und die Verkehrsprobleme verringern die Attraktivität des Landes als Wirtschaftsstandort.

 

„Wir können mitbestimmen, wie die Schweiz in den nächsten Jahrzehnten aussehen soll. Zersiedelt im Beton-Gewand oder lebenswert mit attraktivem Wohnraum in Dörfern und Städten und intakten Landschaften drum herum. Darum geht es am 3. März. Wir kämpfen dafür, dass sich eine Mehrheit für ein Ja zum Raumplanungsgesetz begeistern lässt“, so Otto Sieber, Pro Natura Zentralsekretär und Präsident des Komitees „Ja zum Raumplanungsgesetz“.

Weitere Informationen zum Raumplanungsgesetz sowie eine vollständige Auflistung der Unterstützenden findet ihr hier!

Video: ©Pro Natura

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