Ist der Bär tot?

  • Redaktion Naturschutz
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Seit Ende September gibt es keine Spur mehr vom Bären, der ab August die Attraktion im Münstertal und im Unterengadin war. Fachleute rechnen damit, dass der Bär illegal geschossen oder auf andere Weise ums Leben gekommen sein könnte. Für den Winterschlaf ist es noch viel zu früh, auch wenn die Bären ab November ihren Aktionsradius einschränken. Der Bär ist möglicherweise das Opfer eines Autounfalls geworden. Am Freitag, 4. November, lief einer Krankenschwester morgens um halb sieben Uhr ein rund 120 kg schweres Tier vors Auto. Die italienischen Behörden schliessen nicht aus, dass es sich um den „Bündner“ Bären oder seinen gleichaltrigen Bruder handeln könnte. Der Bär verschwand nach dem Unfall in der Ortschaft Preore oberhalb des Gardasees im Wald. Die Polizei machte sich mit Hunden auf die Suche. Blutspuren fand sie keine, aber es ist unklar, ob das Tier überlebt hat. An der verbeulten Motorhaube des Unfallautos klebten Haare des Bären. Das Ergebnis einer DNA-Analyse wird in den nächsten Tagen erwartet.

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