SBB RABe 511 Tössmühle, öffentlicher Verkehr

Interventionsrecht des Preisüberwachers bestätigt

  • Manuela Just
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Der Preisüberwacher kann auch zukünftig bei der Gestaltung der Billettpreise des öffentlichen Verkehrs intervenieren. Dies haben die eidgenössischen Räte im Zusammenhang mit der Bahnreform 2 entschieden. Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz begrüsst in ihrer heutigen Medienmitteilung diese Entscheidung.

Wer in der Schweiz längere Reisen unternimmt und aufs Auto verzichtet kommt kaum an der SBB vorbei. Auch im Regionalverkehr bestehen aufgrund langjähriger Konzessionen Monopole. Trotz dieser monopolistischen Strukturen ist es wichtig, dass die Preise im öffentliche Verkehr vernünftig gestaltet werden. Nur so verzichten die Leute aufs Auto und CO2-Emmissionen infolge des Strassenverkehrs können vermieden werden.

Der VCS begrüsst die Entscheidung des National- und Ständerats. Das Interventionsrecht ermöglicht es dem Preisüberwacher, übermässige Preiserhöhungen zu verhindern und für faire und transparente Tarife zu sorgen. Lediglich ein Mitspracherecht, wie es der Ständerat bei der Behandlung der Bahnreform 2 in Erwägung gezogen hatte, hätte den Preisüberwacher entmachtet, so der VCS.

www.verkehrsklub.ch

Bild: Kabelleger / David Gubler (http://www.bahnbilder.ch) (Wikimedia Commons)

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