Alpen

Internationaler Tag der Berge

  • Redaktion Naturschutz
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Heute jährt sich zum fünften Mal der Internationale Tag der Berge. Das Ziel dieses Aktionstages ist es, die Menschen für unsere wunderschöne Bergwelt zu sensibilisieren und auf ihre Eigenheiten und Probleme aufmerksam zu machen.

Eines der Hauptprobleme der Bergregionen ist bekanntlich der Klimawandel. Aus diesem Grund steht der diesjährige Internationale Tag der Berge ganz unter dem Motto „Facing Change: Climate Change in Mountain Areas“. Nach Angaben der Internationalen Kommission zum Schutz der Alpen (CIPRA) gefährdet der Rückgang der Gletscher allein im Himalaya-Vorland die Trinkwasserversorgung von 1,3 Milliarden Menschen. Permafrosthänge geraten ins Rutschen, der Schnee bleibt aus, Überschwemmungen und andere Naturgefahren häufen sich. Unter den zukünftigen Klimaszenarien zeigt sich in der Schweiz ein ähnliches Muster wie in vielen anderen Berggebieten der Nordhalbkugel. Klimaforscher der Uni Genf sagen zu viel Wasser im Winter und im frühen Frühjahr voraus, und einen Wassermangel im späten Sommer.

Die grosse Herausforderung besteht heute darin, sich langfristig auf die Veränderungen vorzubereiten. Der internationale Tag der Berge ruft aber nicht zur zum nachträglichen Reagieren auf – er erinnert auch daran, dass der Klimawandel menschgemacht ist, und dass es in unseren Händen liegt, den Schaden kleiner werden zu lassen.

Weitere Informationen

International Maountain Day

Bild: Tom Bärfuss [Public domain], via Wikimedia Commons

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