Findet Inky! | © National Aquarium of New Zealand, via Facebook
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Inky bei Nacht und Nebel getürmt    

  • Amanda Buol
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Einem Oktopus gelang eine spektakuläre Flucht, indem er aus seinem Tank ausbrach und in enges Abflussrohr zwängte. Jetzt geniesst er seine Freiheit im Ozean.

Als die Mitarbeiter des National Aquarium in Napier, Neuseeland, eines Morgens zur Arbeit kamen, befand sich im Tank nur noch einer statt zwei Oktopusse. Schnell war klar, Inky musste ausgebüxt sein, denn der Deckel seines Tanks war ein Spalt breit offen. Der etwa Rugyball-grosse Oktopus hatte sich durch den Spalt gezwängt, ist etwa vier Meter weit über den Boden gekrochen und durch eine offenstehende, 1.5 Zentimeter grosse Luke verschwunden. Diese Luke gehört zu einem Abflussrohr, welches 50 Metern weiter ins Meer führt.

Es ist schon beachtlich, dass ein so grosser Oktopus durch eine so enge Spalte fliehen konnte. Da Oktopusse hauptsächlich aus Weichteilen bestehen, ist es für sie ein leichtes, sich durch Enge Spalten zu zwängen. Ausserdem sind sie sehr intelligent und können auch Werkzeuge benutzen. Sie sind bekannt als gute Ausbrecher.

Bob Yarrall, der Aquarium Manager, denkt, dass Inky mit dem Aquarium sehr zufrieden war. Er beschreibt den Oktopus als sehr neugierig und vermutet, dass Inky nur wissen wollte, was draussen passiert.

 

Die Aubrecherroute von Inky. | © National Aquarium of New Zealand, via Facebook
Die Aubrecherroute von Inky. | © National Aquarium of New Zealand, via Facebook

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