© I, Gunnandreassen [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
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Initiative für gewaltfreies Hundetraining

  • Nicole Wabersky
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Die Initiative für gewaltfreies Hundetraining wurde in Hinblick auf den Auftritt von Cesar Millan gegründet, welcher diesen Herbst im Hallenstadion Zürich auftreten will. Die Initiative ist der Meinung, dass den Methoden dieses Hundetrainers in der Schweiz keine Bühne gegeben werden sollte.

Das Ziel der Initiative ist die Verbreitung eines wissenschaftlich fundierten, ethisch vertretbaren Umganges mit Hunden. Hundehalter und -trainer sollen sensibilisiert werden, wo Gewalt im Training beginnt, wie man sie erkennt und warum man besser darauf verzichtet, auch oder gerade besonders bei Verhaltensstörungen.

Wie in Internetvideos zu sehen ist, hat Cesar Millan bis anhin mit Hilfsmitteln wie Würge-, Stachel- und Elektroschockhalsbänder und Fusstritten gearbeitet. Er nennt sein Trainingsziel „entspannte Unterwerfung“.

Nun schickt die Initiative einen offenen Brief an Veranstalter und Behörden. Der Brief richtet sich in erster Linie an das kantonale Zürcher Veterinäramt, da eine Bewilligung nötig ist, Hunde für kommerzielle Veranstaltungen einzusetzen.

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